Arbeitgeber-Affront in der Lederindustrie: 1. Verhandlung abgesagt!

Bei der für 5. Juni angesetzten ersten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Lederindustrie teilten Vertreter des Fachverbandes dem in der WKO erschienenen Verhandlungsteam von PRO-GE und GPA-djp mit, dass die Verhandlungsleiter der Arbeitgeberseite nicht erscheinen würden. Als fadenscheinige Begründung für diese extrem kurzfristige Absage wurden betriebsinterne Angelegenheiten in einem der Unternehmen vorgeschoben.

PRO-GE und GPA-djp fordern von den Arbeitgebern deutlich mehr Respekt für die Beschäftigten und ihre Arbeit und drängen auf eine rasche Aufnahme der Verhandlungen. Im nächsten Schritt werden die Gewerkschaften daher die Beschäftigten informieren und weitere Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Betriebe starten. In der Lederindustrie ist eine Lösung für 1.500 Euro Mindestlohn immer noch ausständig. Für PRO-GE und GPA-djp steht fest: Die Arbeitnehmerinnen brauchen mehr Geld und haben es sich auch verdient!

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