Das Forderungsprogramm im Detail

Folgende Forderungen übergaben die Gewerkschaften den Arbeitgebern

  1. Erhöhung der Mindestlöhne bzw. Mindestgehälter
  2. Erhöhung der IST-Löhne bzw. IST-Gehälter

Besondere Berücksichtigung der BezieherInnen niedriger Einkommen

  1. Aufrechterhaltung der Vertragsgemeinschaft aller fünf Fachverbände
  2. Erhöhung der im Kollektivvertrag angeführten Zulagen und Aufwandsentschädigungen im Ausmaß der Erhöhung der Mindestlöhne und -gehälter. Abweichend davon sollen die Zulagen für Schicht- und Nachtarbeit wesentlich stärker erhöht werden
  3. Anhebung der Lehrlingsentschädigungen auf: 700/900/1.200 bzw. 1.600 Euro
  4. Rahmenrechtliche Verbesserungen, Herbeiführung eines Interessensausgleichs im Zusammenhang mit der Novelle zum AZG bzw. ARG

–           Für Arbeit nach der 9. Arbeitsstunde an einem Wochentag gebührt ein Zuschlag von mindestens 75 %

–           Für Arbeit nach der 10. Arbeitsstunde an einem Wochentag gebührt neben einem Zuschlag von mindestens 100 % eine auf die zulässige Arbeitszeit anzurechnende bezahlte Pause von 15 Minuten

–           Verkürzung der kollektivvertraglichen Normalarbeitszeit insbesondere für jene ArbeitnehmerInnen, die besonders belastende Arbeit leisten

–           Gesicherte Antrittsrechte für den Verbrauch erworbener Zeitguthaben zur Erlangung längerer Freizeitblöcke; 4 Tage-Woche

–           Festsetzung einer Mindestabgeltung für Rufbereitschaft

–           Leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche

–           Wahlrecht für AN bei allen Überstunden, ob diese in Freizeit oder Geld abgegolten werden; ebenso sollen auf deren Wunsch Schicht- und Nachtarbeitszulagen auch in Form zusätzlicher Freizeit konsumiert werden können

–           Klare, rechtssichere, branchen- und praxisgerechte Gewährleistung des Freiwilligkeitsprinzips bei Überstunden

  1. Geltungstermin: 1. November 2018
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