Gewerkschaften fordern 5 Prozent mehr Lohn und Gehalt

Das Verhandlungsteam der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp hat am 20. September das Forderungsproramm für die Kollektivvertragsverhandlungen Metallindustrie den Arbeitgebern der Metallindustrie überreicht. Die Gewerkschaften fordern Lohn- und Gehaltserhöhungen von 5 Prozent bzw. einen Mindestbetrag von 100 Euro für die rund 192.000 Beschäftigten der Metallindustrie. „Auftragsstand, Produktion und Exporte sind auf einem Top-Niveau.

Forderungsübergabe in der WKO

Die Gewinne sprudeln. Jetzt muss es auch in den Taschen der ArbeitnehmerInnen rascheln“, sagen die beiden Chefverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp). Ein Schwerpunkt des gewerkschaftlichen Forderungsprogramms liegt heuer zudem bei der Arbeitszeit.

Die Gewerkschaften verweisen bei der Forderungsübergabe auf die Hochkonjunktur und die enormen Erfolge der Metallbranche. Das Wirtschaftswachstum wird heuer laut Prognosen bei 3,2 Prozent liegen. Die Produktivität (Wertschöpfung pro Beschäftigten) ist in der Metallindustrie um über 6 Prozent gestiegen. Die für die Verhandlungen relevante Inflation liegt derzeit bei 2,1 Prozent. Da gerade niedrige Einkommen stärker von den Preissteigerungen betroffen sind, sollen diese heuer auch besonders berücksichtigt werden. Darum fordern die Gewerkschaften neben einer prozentuellen Erhöhung auch einen Mindestbetrag.

Scroll to top